Chemikalien zur Wasseraufbereitung

Polyaluminiumchlorid in der Aquakultur: Vorteile, Dosierung & bewährte Verfahren (Leitfaden 2025)

Die Aquakulturindustrie stellt relativ hohe Anforderungen an die Wasserqualität, weshalb verschiedene organische Stoffe und Schadstoffe im Aquakulturwasser zeitnah behandelt werden müssen. Die gängigste Behandlungsmethode ist derzeit die Wasserreinigung durchFlockungsmittel.

Die Abwässer der Aquakulturindustrie weisen wenige Schadstoffarten, geringe Zusammensetzungsschwankungen und einen niedrigen Sauerstoffverbrauch in biochemischen Prozessen auf. Um die Emissionsnormen zu erfüllen und die Umweltbedingungen in der Aquakultur zu verbessern, kann Polyaluminiumchlorid zur Wasserreinigung eingesetzt werden.

Polyaluminiumchloridspielt eine wichtige Rolle in der Aquakultur und hat vielfältige Funktionen:

1. PAC kann die Wasserqualität schnell verbessern, den gelösten Sauerstoff im Wasser erhöhen und die Eutrophierung verhindern.

2. Kann einige Krankheitserreger und Bakterien entfernen, die an Schwebstoffe in Gewässern gebunden sind.

3. Bei einem zu hohen Gehalt an organischen Stoffen im Gewässer ist die Methode zur Absetzung dieser organischen Stoffe von besonderer Bedeutung. Die Verwendung von Polyaluminiumchlorid stellt dabei eine wirksame Option dar.

4. Abwasserbehandlung in der Teichwirtschaft: Die Wasserqualität von Teichen ist durch organische Stoffe wie Zuchtreste und Fischkot stark belastet, was zu einer verminderten Wassertransparenz und Eutrophierung führt. Eine direkte Einleitung würde die Umwelt verschmutzen. Daher muss das Teichwasser gefiltert und gereinigt werden, bevor es nach Einhaltung der Einleitungsstandards eingeleitet oder wiederverwertet wird. Durch den Einsatz von Polyaluminiumchlorid können schwer ausflockbare kolloidale Partikel schnell koaguliert, aggregiert und ausgeflockt werden. Dies führt zu einer signifikanten Reduzierung des CSB und BSB des Gewässers und verbessert die Effizienz der Abwasserbehandlung erheblich.

Polyaluminiumchlorid eignet sich für Rohwasser mit unterschiedlichen Trübungen, Temperaturen und einem breiten pH-Bereich.

Es ist zu beachten, dass Polyaluminiumchlorid in angemessener Menge verwendet werden muss. Eine übermäßige Anwendung führt zu einer unzureichenden Flockungswirkung und kann die Kiemen von Fischen und Garnelen verstopfen. Daher ist es nicht für den Langzeiteinsatz geeignet. Gleichzeitig sollte die Anwendung mit der Abwasserentsorgung koordiniert werden, um die Polyaluminiumchlorid-Agglomerate aus dem Teich zu entfernen und eine dauerhafte Beseitigung zu gewährleisten.

PAC in der Aquakultur

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  • Veröffentlichungsdatum: 08. Mai 2024

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