PolyaluminiumchloridPolyaluminiumchlorid (PAC) ist ein gängiges anorganisches Polymerkoagulans. Es erscheint üblicherweise als gelbes oder weißes Pulver. Es zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Koagulationswirkung, geringe Dosierung und einfache Handhabung aus. Polyaluminiumchlorid wird in der Wasseraufbereitung häufig zur Entfernung von Schwebstoffen, Farbstoffen, Gerüchen und Metallionen etc. eingesetzt und trägt effektiv zur Verbesserung der Wasserqualität bei. Um seine Wirksamkeit und Sicherheit während der Anwendung zu gewährleisten, müssen die korrekten Anwendungs- und Lagerungsmethoden beachtet werden.
Anwendung von PAC bei der Wasseraufbereitung
Es gibt zwei Hauptmethoden zur Anwendung von Polyaluminiumchlorid. Die eine besteht darin, das Produkt direkt in das zu behandelnde Gewässer zu geben, die andere darin, es in einer Lösung zuzubereiten und diese dann zu verwenden.
Direkte Zugabe: Geben Sie Polyaluminiumchlorid direkt zum zu behandelnden Wasser hinzu. Die Dosierung erfolgt gemäß der im Test ermittelten optimalen Menge. Bei der Behandlung von Flusswasser kann beispielsweise Polyaluminiumchlorid in fester Form direkt zugegeben werden.
Lösung zubereiten: Polyaluminiumchlorid wird in einem bestimmten Verhältnis zu einer Lösung aufgelöst und anschließend dem zu behandelnden Wasser zugegeben. Dazu wird das Wasser zunächst zum Sieden erhitzt. Anschließend wird das Polyaluminiumchlorid langsam hinzugegeben und unter ständigem Rühren vollständig eingearbeitet. Die Lösung sollte innerhalb von 24 Stunden verwendet werden. Obwohl dies einen zusätzlichen Arbeitsschritt erfordert, ist die Wirkung dadurch besser.
Sicherheitshinweise zum Umgang mit Polyaluminiumchlorid
Jar-Test:Im Abwasser gibt es viele unbekannte Faktoren. Um die Dosierung des Flockungsmittels zu bestimmen, ist es notwendig, das beste PAM-Modell und die geeignete Produktdosierung mittels eines Jar-Tests zu ermitteln.
pH-Wert kontrollieren:Bei der Verwendung von Polyaluminiumchlorid muss der pH-Wert des Wassers kontrolliert werden. Saures Abwasser muss durch Zugabe von Alkalien auf einen geeigneten pH-Wert eingestellt werden; alkalisches Abwasser erfordert die Zugabe von Säuren. Durch die pH-Wert-Anpassung wird die Koagulationswirkung von Polyaluminiumchlorid optimiert.
Mischen und Rühren:Bei der Verwendung von Polyaluminiumchlorid ist gründliches Mischen und Rühren erforderlich. Durch mechanisches Rühren oder Belüftung wird das Polyaluminiumchlorid vollständig mit den suspendierten Feststoffen und Kolloiden im Wasser in Kontakt gebracht, wodurch größere Flocken entstehen, die das Absetzen und die Filtration erleichtern. Die empfohlene Rührzeit beträgt in der Regel 1–3 Minuten, die Rührgeschwindigkeit 10–35 U/min.
Achten Sie auf die Wassertemperatur:Die Wassertemperatur beeinflusst die Koagulationswirkung von Polyaluminiumchlorid. Generell gilt: Bei niedrigeren Wassertemperaturen verläuft die Koagulation langsamer und schwächer, während sie bei höheren Temperaturen verstärkt wird. Daher sollte bei der Anwendung von Polyaluminiumchlorid der geeignete Temperaturbereich entsprechend der Wasserqualität kontrolliert werden.
Dosierungsreihenfolge:Bei der Verwendung von Polyaluminiumchlorid ist auf die Dosierungsreihenfolge zu achten. Normalerweise sollte Polyaluminiumchlorid vor den weiteren Aufbereitungsschritten dem Wasser zugegeben werden. Bei gleichzeitiger Verwendung mit anderen Mitteln muss eine sinnvolle Kombination auf Basis der chemischen Eigenschaften und des Wirkmechanismus der einzelnen Mittel erfolgen. Dabei ist das Prinzip zu beachten, zuerst das Koagulans und anschließend das Koagulanshilfsmittel zuzugeben.
PAC-Lagerungstipps für den industriellen Einsatz
Versiegelte Lagerung:Um Feuchtigkeitsaufnahme und Oxidation zu vermeiden, sollte Polyaluminiumchlorid an einem trockenen, kühlen und gut belüfteten Ort gelagert und der Behälter stets verschlossen gehalten werden. Gleichzeitig ist eine Vermischung mit giftigen und schädlichen Substanzen unbedingt zu vermeiden.
Feuchtigkeitsbeständig und verklumpungshemmend:Polyaluminiumchlorid absorbiert leicht Feuchtigkeit und kann nach längerer Lagerung verklumpen, was die Wirksamkeit beeinträchtigt. Daher ist während der Lagerung auf Feuchtigkeitsschutz zu achten und direkter Kontakt mit dem Boden zu vermeiden. Feuchtigkeitsdichte Materialien können zur Isolierung verwendet werden. Gleichzeitig muss regelmäßig überprüft werden, ob das Produkt verklumpt ist. Sollte eine Verklumpung festgestellt werden, muss umgehend gehandelt werden.
Abseits von Heizungen:Längere Sonneneinstrahlung kann zur Verklumpung von Polyaluminiumchlorid führen und die Produkteigenschaften beeinträchtigen; bei niedrigen Temperaturen kann es zur Kristallisation kommen. Daher sind direkte Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen zu vermeiden. Gleichzeitig müssen die Sicherheitshinweise im Lagerbereich gut sichtbar angebracht sein.
Regelmäßige Inspektion:Die Lagerbedingungen von Polyaluminiumchlorid sollten regelmäßig überprüft werden. Bei Auftreten von Agglomeration, Verfärbung usw. sind umgehend Maßnahmen zu ergreifen; gleichzeitig ist die Produktqualität regelmäßig zu prüfen, um eine gleichbleibende Leistung zu gewährleisten.
Sicherheitsvorschriften beachten:Während der Lagerung sollten Sie die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten und Schutzkleidung, Handschuhe und andere Schutzausrüstung tragen; gleichzeitig müssen die Sicherheitswarnschilder im Lagerbereich gut sichtbar sein und die geltenden Sicherheitsvorschriften eingehalten werden, um Unfälle wie versehentliches Essen oder versehentliches Berühren zu vermeiden.
Polyaluminiumchlorid ist ein weit verbreitetes MaterialFlockungsmittel in der WasseraufbereitungUm optimale Leistung und Sicherheit zu gewährleisten, ist die Einhaltung der korrekten Anwendungs- und Lagerungsrichtlinien unerlässlich. Durch Befolgen dieser Richtlinien können Sie die Vorteile von PAC in der Wasseraufbereitung maximieren.
Veröffentlichungsdatum: 17. Oktober 2024
