Die Schlammentwässerung ist ein wichtiger Bestandteil der Abwasserbehandlung. Ihr Ziel ist die effektive Entfernung des Wassers aus dem Schlamm, wodurch die Schlammmenge reduziert und somit Entsorgungskosten und Flächenbedarf gesenkt werden. Bei diesem Prozess spielt die Auswahl vonFlockungsmittelist der Schlüssel, und PolyDADMAC als effizienteKationisches Polymerflockungsmittel, spielt eine zunehmend wichtige Rolle.
Zunächst müssen wir die Zusammensetzung und die Eigenschaften von Klärschlamm verstehen. Klärschlamm ist hauptsächlich ein fester Sediment, der bei der Abwasserbehandlung entsteht. Er enthält komplexe Bestandteile wie organische Rückstände, Mikroorganismen, anorganische Partikel und Kolloide. Die Schwebstoffe im Klärschlamm sind negativ geladen und stoßen sich gegenseitig ab, während Wasser die Schwebstoffe zwischen den Partikeln umschließt. Daher kann der anfängliche Wassergehalt des Klärschlamms bis zu 95 % betragen. Wird dieser Klärschlamm nicht rechtzeitig behandelt, führt er zu Sekundärverschmutzungen der Umwelt. Aus diesem Grund ist die effektive Entwässerung von Klärschlamm zu einem wichtigen Thema in der Abwasserbehandlung geworden.
Im SchlammentwässerungsprozessFlockungsmittel zur Schlammentwässerungist ein wichtiger Einflussfaktor. Das Flockungsmittel aggregiert die winzigen Partikel im Klärschlamm durch elektrische Neutralisation, Adsorptionsbrücken etc. zu größeren Partikeln und beschleunigt so dessen Sedimentation und Entwässerung. Als chemisches Produkt, das speziell in der Abwasserbehandlung und Klärschlammentwässerung eingesetzt wird, erzielt PolyDADMAC aufgrund seiner einzigartigen Molekularstruktur und Ladungsdichte gute Ergebnisse bei der Klärschlammentwässerung.
Die Molekularstruktur von PolyDADMAC verleiht ihm eine hohe Ladungsdichte und exzellente Adsorptionseigenschaften. Während der Schlammentwässerung adsorbiert PolyDADMAC schnell an der Oberfläche der Schlammpartikel, reduziert durch elektrische Neutralisation die Abstoßungskräfte zwischen den Partikeln und fördert die Bildung größerer Flocken. Gleichzeitig bilden die Molekülketten von PolyDADMAC ein effektives Netzwerk, das mehrere Schlammpartikel zusammenhält, Wasser zwischen ihnen verdrängt und leicht zu entwässernde Klumpen bildet. Dadurch kann das Wasservolumen um 60–80 % oder sogar darunter und um 75–87 % reduziert werden.
Im Vergleich zu herkömmlichen anorganischen Flockungsmitteln weist PolyDADMAC ein höheres Molekulargewicht und eine höhere Ladungsdichte auf, was ihm eine stärkere Flockungsfähigkeit verleiht. Darüber hinausPolyDADMACPolyDADMAC zeichnet sich durch hervorragende Löslichkeit, einfache Anwendung und keine Sekundärverschmutzung aus. Im Gegensatz zu Alaun führt PD selbst nicht zu Sedimentation, wodurch die Menge an zusätzlichem Schlamm reduziert werden kann. Diese Vorteile eröffnen PolyDADMAC vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Schlammentwässerung.
Die Molekularstruktur von PolyDADMAC verleiht ihm eine hohe Ladungsdichte und hervorragende Adsorptionseigenschaften. Zahlreiche kationische Gruppen an seiner Molekülkette können mit anionischen Gruppen auf der Oberfläche von Schlammpartikeln reagieren und stabile Ionenbindungen ausbilden, was zu einer starken Adsorption führt. Diese Adsorption trägt nicht nur zur Verringerung der Abstoßung zwischen den Partikeln bei, sondern fördert auch die Bildung größerer Flocken.
Neben der Molekularstruktur und den Ladungseigenschaften von PolyDADMAC sind auch dessen Konzentration und Dosierung wichtige Faktoren für die Schlammentwässerung. Innerhalb eines bestimmten Bereichs lässt sich die Entwässerungsleistung durch eine Erhöhung der PolyDADMAC-Konzentration oder -Dosierung verbessern. Eine zu hohe Konzentration oder Dosierung kann jedoch den gegenteiligen Effekt haben und zu einer Kolloidprotektion führen, wodurch die Entwässerungswirkung verringert wird. Daher sind in der Praxis Tests und Optimierungen erforderlich, die auf das jeweilige Abwasserbehandlungssystem und die Schlammeigenschaften abgestimmt sind, um die optimale PolyDADMAC-Konzentration und -Dosierung zu ermitteln.
Veröffentlichungsdatum: 26. September 2024
