Chemikalien zur Wasseraufbereitung

PAM-Flockungsmittel: ein leistungsstarkes chemisches Produkt für die industrielle Wasseraufbereitung

PolyacrylamidPolyacrylamid (PAM) ist ein hydrophiles, synthetisches Polymer, das in der Wasseraufbereitung weit verbreitet ist. Es dient primär als Flockungsmittel und Koagulationsmittel, ein chemisches Mittel, das suspendierte Partikel im Wasser zu größeren Flocken verklumpt und so deren Entfernung durch Klärung oder Filtration erleichtert. Je nach Abwasserqualität wird kationisches, anionisches oder nichtionisches PAM eingesetzt. Polyacrylamid bietet in der Wasseraufbereitung mehrere Vorteile, darunter seine Wirksamkeit über einen weiten pH-, Temperatur- und Trübungsbereich. Die Koagulationswirkung kann mittels Jar-Test oder Trübungsmessung überprüft werden.

Polyacrylamid findet breite Anwendung in der industriellen Wasseraufbereitung, Abwasserbehandlung und Kläranlagen. In Wasseraufbereitungsanlagen wird es in verschiedenen Prozessen eingesetzt, darunter Primär- und Sekundärklärung, Filtration und Desinfektion. Bei der Primärklärung wird es dem Rohwasser zugesetzt, um das Absetzen von Schwebstoffen zu fördern, die anschließend durch Sedimentation oder Flotation entfernt werden. In der Sekundärklärung dient Polyacrylamid der weiteren Klärung des behandelten Wassers durch Entfernung von restlichen Schwebstoffen und adsorbierten organischen Stoffen.

Das Funktionsprinzip desPolyacrylamid-FlockungsmittelNach Zugabe der PAM-Lösung adsorbiert das PAM an den Partikeln und bildet Brücken zwischen ihnen. Im ursprünglichen Becken lagern sich größere Flocken an, wodurch das Wasser trüb wird. Mit zunehmender Größe und Dicke der Flocken wandern diese langsam ab und die obere Wasserschicht klärt sich. Dieser Aggregationsprozess verbessert die Absetzeigenschaften der Partikel und erleichtert deren Entfernung bei der Klärung oder Filtration. Polyacrylamid wird häufig in Kombination mit anderen Koagulations- und Flockungsmitteln eingesetzt, um optimale Klärungs- und Filtrationsergebnisse zu erzielen.

Polyacrylamid spielt auch bei der Wasserfiltration eine wichtige Rolle. Es wird häufig als Vorfilter in Filtern oder anderen physikalischen Filtrationsverfahren eingesetzt, um Schwebstoffe und Trübstoffe zu entfernen. Durch die verbesserte Entfernung dieser Partikel trägt Polyacrylamid zu einem klareren und reineren Filtrat bei.

Polyacrylamid ist ein relativ stabiles und ungiftiges Polymer, das sich durch natürliche Prozesse oder biologische Behandlungsverfahren abbaut. Es ist zu beachten, dass verschüttete Flüssigkeit den Boden sehr rutschig macht und somit Sturzgefahr besteht.

Die benötigte Menge an PAM hängt jedoch von der Art des Abwassers, dem Gehalt an suspendierten Feststoffen sowie dem Vorhandensein anderer Chemikalien, Säuren und Verunreinigungen im Wasser ab. Diese Faktoren können die Koagulationswirkung von PAM beeinflussen, weshalb während der Anwendung entsprechende Anpassungen erforderlich sind. Für verschiedene Abwasserarten sollten PAM-Produkte mit unterschiedlichen Molekulargewichten, Ionenstärken und Dosierungen sorgfältig ausgewählt werden.

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  • Veröffentlichungsdatum: 06.08.2024

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