ChlorstabilisatorCyanursäure, auch bekannt als CYA, ist eine chemische Verbindung, die Schwimmbädern zugesetzt wird, um das Chlor vor den schädlichen Auswirkungen ultravioletter (UV-)Strahlung zu schützen. UV-Strahlen der Sonne können Chlormoleküle im Wasser zersetzen und so dessen desinfizierende Wirkung verringern. Cyanursäure wirkt als Schutzschild gegen diese UV-Strahlen und trägt dazu bei, einen stabilen Gehalt an freiem Chlor im Poolwasser aufrechtzuerhalten.
Cyanursäure dient im Wesentlichen als Chlorstabilisator, indem sie den Chlorverlust durch Sonneneinstrahlung verhindert. Sie bildet eine Schutzschicht um die Chlormoleküle und sorgt so dafür, dass diese länger im Wasser verbleiben. Dies ist besonders wichtig für Freibäder, die der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, da diese anfälliger für Chlorverluste sind.
Es ist wichtig zu beachten, dass Cyanursäure zwar die Stabilität von Chlor erhöht, aber selbst nicht zu den desinfizierenden Eigenschaften des Wassers beiträgt. Chlor bleibt das primäre Desinfektionsmittel, und Cyanursäure ergänzt dessen Wirksamkeit, indem sie vorzeitigen Abbau verhindert.
Die empfohleneCyanursäureDie Konzentrationen im Poolwasser variieren je nach Faktoren wie der Art des verwendeten Chlors, dem Klima und der Sonneneinstrahlung. Ein zu hoher Cyanursäuregehalt kann jedoch zu einer sogenannten „Chlorblockade“ führen, bei der das Chlor weniger aktiv und wirksam wird. Daher ist das richtige Verhältnis von Cyanursäure zu freiem Chlor entscheidend für eine optimale Poolwasserqualität.
Poolbesitzer und -betreiber sollten regelmäßig den Cyanursäuregehalt im Wasser überprüfen und gegebenenfalls anpassen, um ein gesundes und sicheres Badeumfeld zu gewährleisten. Testkits sind hierfür weit verbreitet und ermöglichen es, die Cyanursäurekonzentration im Wasser zu messen und fundierte Entscheidungen über die Zugabe von Stabilisatoren oder anderen Poolchemikalien zu treffen.
Veröffentlichungsdatum: 27. Februar 2024
