Die optimale Wasserhärte für Pools liegt zwischen 150 und 1000 ppm. Die Wasserhärte von Pools ist aus folgenden Gründen von entscheidender Bedeutung:
1. Probleme, die durch zu hohe Härte verursacht werden
Eine angemessene Wasserhärte trägt zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts der Wasserqualität bei, verhindert Mineralausfällungen und Ablagerungen und erhält somit die Klarheit und Transparenz des Wassers. Wasser mit hoher Härte neigt zur Ablagerungsbildung an Anlagen wie Rohrleitungen, Pumpen und Filtern, was deren Funktion beeinträchtigt und ihre Lebensdauer verkürzt. Zudem verringert eine hohe Wasserhärte die Wirksamkeit von Algiziden.
2. Probleme, die durch zu geringe Härte verursacht werden
Wasser mit geringer Härte kann die Betonwände von Schwimmbecken korrodieren lassen. Durch die Prüfung und Kontrolle der Wasserhärte kann das Becken vor Schäden geschützt und seine Lebensdauer verlängert werden.
3. Das Schwimmerlebnis verbessern:
Die Wasserhärte im Schwimmbad beeinflusst direkt den Komfort und das Badeerlebnis. Eine angemessene Wasserhärte sorgt für mehr Wohlbefinden und Spaß beim Schwimmen und steigert somit die Zufriedenheit und die Treue der Schwimmer.
In Schwimmbädern verwenden wir üblicherweise drei Methoden, um die Kalziumhärte des Poolwassers zu testen.
1. Teststreifen für die Gesamthärte
Die Anwendung ist sehr einfach:
1) Verwenden Sie spezielle Härteprüfstreifen, tauchen Sie die Teststreifen zwei Sekunden lang in die zu prüfende Flüssigkeit und schütteln Sie anschließend die Lösung von den Teststreifen ab.
2) Nach einer Reaktionszeit von 15 Sekunden vergleichen Sie das Ergebnis mit der Farbskala und bestimmen Sie anhand der Farbänderung des Testpapiers die Wasserhärte.
Die Teststreifen sind sehr praktisch zum Mitnehmen, sehr einfach in der Anwendung und die Kosten für einen einzelnen Test sind sehr gering, aber das Vergleichen der Farben erfordert ein gewisses Maß an Erfahrung.
2. Chemische Reagenzien
Der Test ähnelt dem Teststreifentest. Geben Sie das Poolwasser und die Chemikalien gemäß der Bedienungsanleitung in das Teströhrchen und vergleichen Sie die Ergebnisse anschließend mit der Farbskala. Die Vorteile sind ähnlich wie bei Teststreifen, jedoch liefert dieser Test in der Regel ein präziseres Ergebnis.
3. Calciumhärte-Kolorimeter
Befolgen Sie die Bedienungsanleitung des Geräts, geben Sie das Poolwasser und die Chemikalien in das Teströhrchen, und das Gerät zeigt nach der Messung direkt den Härtewert des Wassers an.
Calciumhärte-Kolorimeter sind sehr genau, da sie keinen visuellen Farbvergleich erfordern, allerdings sind sie teuer und schwer zu transportieren.
Wenn die Wasserhärte im Pool erhöht werden soll, geht man üblicherweise wie folgt vor:
1. Eine Wasserquelle mit höherer Härte hinzufügen:
Sofern die Bedingungen es zulassen, kann die Gesamthärte des Poolwassers durch einen teilweisen Wasserwechsel und die Zugabe einer härteren Wasserquelle verbessert werden.
Achtung: Bei dieser Methode muss sichergestellt werden, dass die Wasserqualität der neu hinzugefügten Wasserquelle den Standards für die Nutzung von Poolwasser entspricht. Achten Sie außerdem darauf, das Verhältnis des Wasserwechsels und die hinzugefügte Wassermenge zu kontrollieren.
2. Verwenden Sie Calciumchlorid, um die Härte zu erhöhen:
Calciumchlorid ist eines der häufig verwendeten Mittel zur Erhöhung der Wasserhärte in Schwimmbädern. Es kann dem Wasser direkt Calciumionen zuführen und dadurch dessen Härte erhöhen.
Anwendung: Berechnen Sie die benötigte Menge Calciumchlorid anhand des Poolwasservolumens und des gewünschten Härtegrads und streuen Sie es gleichmäßig in den Pool. 1,1 g wasserfreies Calciumchlorid erhöhen die Härte von 1 m³ Poolwasser um 1 ppm.
Achtung: Bei der Zugabe von Calciumchlorid muss sichergestellt werden, dass das Umwälzfiltersystem eingeschaltet ist, damit sich das Mittel gleichmäßig im Wasser verteilt.
Veröffentlichungsdatum: 29. Juli 2024