Chemikalien zur Wasseraufbereitung

Wie man die Flockungswirkung von PAM und PAC beurteilt

Wie man die Flockungswirkung von PAM und PAC beurteilt

Als weit verbreitetes Koagulationsmittel in der Wasseraufbereitung zeichnet sich PAC durch hervorragende chemische Stabilität bei Raumtemperatur und einen breiten pH-Anwendungsbereich aus. Dadurch reagiert PAC schnell und bildet Alaunblüten bei der Behandlung von Wasser unterschiedlicher Qualität, wodurch Schadstoffe effektiv entfernt werden. In der industriellen Abwasserbehandlung trägt PAC maßgeblich zur Entfernung schädlicher Substanzen wie Phosphor, Ammoniakstickstoff, CSB, BSB und Schwermetallionen bei. Dies ist hauptsächlich auf die starke Koagulationsfähigkeit von PAC zurückzuführen, das diese Schadstoffe durch Adsorption und Klumpenbildung zu größeren Partikeln bindet und so die anschließende Sedimentation und Filtration erleichtert.

 

PAM: Die Geheimwaffe zur Optimierung der Flockung 

PAM spielt in Synergie mit PAC eine unverzichtbare Rolle bei der Abwasserbehandlung. Als Polymerflockungsmittel kann PAM die Flockungswirkung durch Anpassung seines Molekulargewichts, seiner Ionizität und seines Ionisierungsgrades verbessern. PAM bewirkt kompaktere Flocken und eine höhere Sedimentationsgeschwindigkeit, wodurch die Wasserqualität verbessert wird. Bei zu geringer oder zu hoher PAM-Dosierung können sich die Flocken auflösen, was zu trübem Wasser führt.

 

Beurteilung der Wirksamkeit von PAC und PAM anhand der Flockungsbedingungen

Beobachten Sie die Größe der Flocken: Sind die Flocken klein, aber gleichmäßig verteilt, bedeutet dies, dass das Dosierungsverhältnis von PAM und PAC nicht optimal ist. Um die Wirkung zu verbessern, sollte die PAC-Dosierung entsprechend erhöht werden.

Beurteilen Sie die Sedimentationswirkung: Sind die Schwebstoffe in hoher Konzentration vorhanden und die Sedimentation erfolgreich, das Überstandwasser jedoch trüb, deutet dies auf eine unzureichende PAC-Zugabe oder ein ungeeignetes PAM-Verhältnis hin. In diesem Fall kann eine Erhöhung der PAC-Dosierung bei gleichbleibendem PAM-Anteil erwogen und die Wirkung weiter beobachtet werden.

Beobachten Sie die Morphologie der Flocken: Sind die Flocken dick, das Wasser aber trüb, kann die PAM-Dosierung entsprechend erhöht werden; sind die Sedimente klein und der Überstand trüb, deutet dies darauf hin, dass die PAM-Dosierung unzureichend ist und entsprechend erhöht werden sollte.

Die Bedeutung des Becherglasversuchs (auch Glasprobe genannt): Bildet sich beim Becherglasversuch ein Schaum an der Glaswand, bedeutet dies, dass zu viel PAM hinzugefügt wurde. Die Dosierung sollte daher entsprechend reduziert werden.

Beurteilung der Klarheit: Wenn die suspendierten Feststoffe fein oder grob sind und der Überstand sehr klar ist, bedeutet dies, dass das Dosierungsverhältnis von PAM und PAC angemessener ist.

Kurz gesagt, um eine optimale Flockungswirkung zu erzielen, muss die Dosierung von PAC und PAM sorgfältig kontrolliert und angepasst werden. Durch Beobachtung und Experimente lässt sich die Wirkung beider Substanzen genauer beurteilen und somit der Abwasserreinigungsprozess optimieren. In der Praxis müssen spezifische Wasserqualitätsbedingungen, Behandlungsanforderungen, Anlagenparameter und weitere Faktoren umfassend berücksichtigt werden, um einen individuellen Dosierungsplan zu erstellen. Darüber hinaus ist der Lagerung, dem Transport und der Zubereitung von PAC und PAM besondere Aufmerksamkeit zu widmen, um deren Wirksamkeit und Sicherheit zu gewährleisten.

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  • Veröffentlichungsdatum: 23. Oktober 2024

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