Die beiden wichtigsten Aspekte bei der Poolpflege sindPooldesinfektionund Filtration. Wir werden sie im Folgenden nacheinander vorstellen.
Zum Thema Desinfektion:
Für Anfänger ist Chlor die beste Desinfektionsmethode. Die Desinfektion mit Chlor ist relativ einfach. Die meisten Poolbesitzer verwenden Chlor zur Desinfektion ihres Pools und haben daher viel Erfahrung damit gesammelt. Sollten Sie Fragen zu Chlor haben, finden Sie leicht jemanden, den Sie um Rat fragen können.
Häufig verwendete Flockungsmittel sind:Natriumdichlorisocyanurat(SDIC, NaDCC), Trichlorisocyanursäure (TCCA), Calciumhypochlorit und Bleichwasser. Für Anfänger sind SDIC und TCCA die beste Wahl: einfach anzuwenden und sicher zu lagern.
Drei wichtige Punkte, die Sie vor der Verwendung von Chlor verstehen sollten: Freies Chlor, einschließlich Hypochlorsäure und Hypochlorit, kann Bakterien wirksam abtöten. Gebundenes Chlor hingegen ist Chlor, das an Stickstoff gebunden ist und Bakterien nicht abtötet. Darüber hinaus hat gebundenes Chlor einen starken Geruch, der die Atemwege von Schwimmern reizen und sogar Asthmaanfälle auslösen kann. Die Summe aus freiem und gebundenem Chlor wird als Gesamtchlor bezeichnet.
Der Poolwart muss den Gehalt an freiem Chlor im Bereich von 1 bis 4 mg/L und den Gehalt an gebundenem Chlor nahe Null halten.
Der Chlorgehalt ändert sich schnell durch neue Badegäste und Sonneneinstrahlung. Daher muss er regelmäßig, mindestens zweimal täglich, überprüft werden. Mit DPD lassen sich Restchlor und Gesamtchlor in verschiedenen Schritten separat bestimmen. Bitte befolgen Sie die Gebrauchsanweisung genau, um Messfehler zu vermeiden.
Für Freibäder ist Cyanursäure wichtig, um das Chlor vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Wenn Sie sich für Calciumhypochlorit und Bleichwasser entscheiden, vergessen Sie nicht, zusätzlich Cyanursäure in Ihr Schwimmbecken zu geben, um den Gehalt auf 20 bis 100 mg/l zu erhöhen.
Zum Thema Filtration:
Verwenden Sie Flockungsmittel zusammen mit Filtern, um das Wasser klar zu halten. Gängige Flockungsmittel sind Aluminiumsulfat, Polyaluminiumchlorid, Poolgel und Blue Clear Clarifier. Jedes dieser Mittel hat seine Vor- und Nachteile; bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung des Herstellers.
Der gebräuchlichste Filter ist der Sandfilter. Überprüfen Sie wöchentlich den Druckanzeiger. Ist der Wert zu hoch, spülen Sie den Sandfilter gemäß der Bedienungsanleitung des Herstellers rück.
Der Kartuschenfilter eignet sich besonders für kleine Schwimmbecken. Sollte die Filterleistung nachlassen, muss die Kartusche entnommen und gereinigt werden. Am einfachsten lässt sie sich durch Abspülen mit Wasser in einem 45-Grad-Winkel reinigen. Algen und Öl werden dadurch jedoch nicht entfernt. Um diese Flecken zu beseitigen, weichen Sie die Kartusche eine Stunde lang in einem Spezialreiniger oder, falls vom Hersteller empfohlen, in 1:5 verdünnter Salzsäure ein und spülen Sie sie anschließend gründlich mit fließendem Wasser ab. Vermeiden Sie die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger, da dieser den Filter beschädigen kann. Auch Bleichmittel sind zur Reinigung nicht geeignet. Obwohl sie sehr wirksam sind, verkürzen sie die Lebensdauer der Kartusche.
Der Sand im Sandfilter sollte alle 5-7 Jahre ausgetauscht werden, die Filterpatrone im Patronenfilter alle 1-2 Jahre.
Im Allgemeinen reichen eine effektive Desinfektion und Filtration aus, um das Poolwasser kristallklar zu halten und Badegäste vor Ansteckung zu schützen. Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne auf unserer Website. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!
Veröffentlichungsdatum: 16. Mai 2024
