Die Desinfektion ist ein wichtiger Schritt bei der Poolpflege, um die Wasserqualität zu erhalten. Salzwasserpools und Chlorpools sind zwei Arten von desinfizierten Pools. Schauen wir uns die Vor- und Nachteile an.
Chlorierte Pools
Chlorierte Schwimmbecken sind seit Langem Standard, daher ist ihre Funktionsweise allgemein bekannt. Für die Pflege von Chlorbecken wird Chlor in Granulat- oder Tablettenform sowie weitere Chemikalien benötigt, um Bakterien, trübes Wasser und Algen zu bekämpfen.
Regelmäßige Pflege und Reinigung Ihres Pools beugen Bakterien- und Algenwachstum vor. Bei einem Chlorpool sollten Sie bei Bedarf Ablagerungen entfernen, eine Stoßchlorung durchführen (d. h. Chlor zugeben, um den Chlorgehalt zu erhöhen) und den pH-Wert (alle 2–3 Tage) sowie den Gehalt an freiem Chlor (alle 1–2 Tage) testen. Zusätzlich empfiehlt sich die wöchentliche Zugabe von Algiziden, um das Algenwachstum zu hemmen.
Vorteile von chlorierten Pools
Geringere Anfangsinvestition.
Einfach zu warten, werden Sie selbst zum Experten.
Chlorhaltige Desinfektionsmittel sorgen für eine länger anhaltende Desinfektion.
Verbraucht weniger Energie als Salzwasserpools.
Weniger korrosiv für Metallgeräte als Salzwasserpools.
Nachteile von chlorierten Schwimmbädern
Wird die Anlage nicht ordnungsgemäß gewartet, kann überschüssiges Chlor Augen, Rachen, Nase und Haut reizen, und eine ungeeignete Chlorkonzentration kann außerdem Badeanzüge und Haare verfärben.
Salzwasserpools
Wie chlorierte Pools benötigen auch Salzwasserpools ein Filtersystem, das sich jedoch von herkömmlichen Chlorsystemen unterscheidet. Achten Sie beim Kauf eines Poolfilters darauf, dass er für Salzwassersysteme geeignet ist.
Hinweis: Das „Salz“ in Salzwasserpools ist spezielles Schwimmbadsalz, kein Speisesalz oder Industriesalz.
Wie Salzwasserpools funktionieren
Anders als manche denken, sind Salzwassersysteme nicht chlorfrei. Wenn Sie sich für einen Salzwasserpool entscheiden, geben Sie dem Wasser Poolsalz hinzu. Der Salzwasser-Chlorinator wandelt das Salz dann in Chlor um, das anschließend zur Wasserreinigung zurück in den Pool geleitet wird.
Vorteile von Salzwasserpools
Das Chlor wird langsam erzeugt und gleichmäßig im Poolwasser verteilt; der Chlorgeruch ist etwas geringer als bei einem gechlorten Pool.
Die Steuerung erfolgt automatisch durch einen Salzwasser-Chlorinator, sodass der effektive Chlorgehalt auch bei unregelmäßiger Wartung nicht schwankt.
Geringerer Wartungsaufwand als bei einem Chlorpool.
Gefährliche Chemikalien müssen nicht gelagert werden.
Nachteile von Salzwasserpools
Die Anfangsinvestition ist höher.
Es wird kompatible, korrosionsbeständige Poolausrüstung benötigt.
Salziger Geschmack
Der pH-Wert steigt in der Regel an, daher ist auf die Einstellung zu achten.
Algizid muss hinzugefügt werden.
Reparaturen an Chlorgeneratoren sollten am besten Fachleuten überlassen werden.
Salzchlorinatoren werden mit Strom betrieben, was während der Hauptsaison Ihre Energiekosten erhöhen kann.
Die oben genannten Punkte stellen die Vor- und Nachteile von Salzwasser- und Chlorpools dar. Bei der Wahl des Pooltyps sollte der Poolbesitzer die lokalen Nutzungsgewohnheiten und die vorhandenen Kenntnisse zur Poolpflege berücksichtigen. Es empfiehlt sich, die Anweisungen des Poolbauers zur regelmäßigen Poolpflege zu befolgen, um unnötige Probleme zu vermeiden.
Veröffentlichungsdatum: 04.07.2024
